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Und er blieb so lange, bis der kleine Vogel flügge war und das Nest verlassen konnte. Da erinnerte sich der große Vogel seiner Verwandten und machte sich auf den Weg nach Norden.

Doch den kleinen Vogel wollte er nicht mitnehmen, weil der nicht so schnell und ausdauernd fliegen konnte und weil er fürchtete, dass seine Verwandten über ihn lachen würden, brächte er den kleinen Vogel mit; denn der war nicht nur winzig geblieben, sondern noch dazu recht unansehnlich - so dachte der große Vogel und flog davon. Nun weinte der kleine Vogel wieder sehr lange und schlief endlich darüber ein.

Am nächsten Morgen schien die Sonne warm und weckte den kleinen Vogel mit ihren Strahlen. Da sah

 

sie, dass der kleine Vogel traurig dreinschaute und fragte ihn: "Was ist mit dir, kleiner Vogel, warum siehst du so traurig aus?" Und da erzählte der kleine Vogel der Sonne sein ganzes Unglück und fragte sie: "Weißt du wo meine Mama ist?"

Doch das wusste die Sonne auch nicht, ermunterte den kleinen Vogel aber, seine Mama zu suchen. Sie versprach ihm, sich während seiner Suche um ihn zu kümmern und ihn besonders zu wärmen, damit er nicht frieren müsse.

Da war der kleine Vogel nicht mehr traurig und machte sich auf die Suche nach seiner Mama.

 
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