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Wie viele Vögel es gibt, dachte der kleine Vogel, als er seinen Schnabel über den Nestrand steckte und sich umschaute. Er war sehr zuversichtlich, seine Mama zu finden, wo doch so viele Vögel um ihn herum waren. Und gerade als er das dachte, landete ein Vogel auf einem Zweig genau neben seinem Nest - und der sah ihm auch sehr ähnlich, fand der kleine Vogel.

"Bist du meine Mama?" fragte er ihn, doch der Andere sah ihn nur kurz von oben herab an und antwortete: "Gott bewahre, nun schau dir doch mal meinen schönen langen, geraden Schwanz an! Kann ich da deine Mutter sein, wo du nur diesen kurzen und lächerlich steilen Schwanz hast?" Dann flog er weiter und ließ den kleinen Vogel alleine.

Der war ganz verdutzt ob dieser

 

Antwort, schaute über die Schulter auf seinen Schwanz - und wirklich, der war kurz und zeigte steil nach oben. Doch wollte er sich dadurch nicht entmutigen lassen, und die Sonne zwinkerte ihm aufmunternd zu.

Kurzerhand schwang er sich über den Nestrand und wäre beinahe mit einem flinken Vogel mit gelber Brust und kohlrabenschwarzem Kopfe zusammengestoßen.

"Pass doch auf!" fuhr dieser ihn an. "Bist du meine Mama?" fragte ihn der kleine Vogel, so schnell fliegend wie er konnte, um den anderen nicht zu verlieren. Der wandte nur seinen Kopf und meinte: "Nie und nimmer kann ich deine Mutter sein! Schau doch mein schönes Gefieder an und vergleiche es mit deiner hässlich braunen Färbung."

 
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