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Der kleine Vogel setzte sich niedergeschlagen in einen Busch und war den Tränen nah. "Keiner mag mich", piepste er. "Aber nicht doch!" tröstete ihn die Sonne. Und wäre sie nicht gewesen, so hätte der kleine Vogel die Suche vielleicht aufgegeben. "Wer bist du denn?" tschilpte es plötzlich vergnügt von allen Seiten, und der kleine Vogel sah sich von einer Schar brauner, lustiger Vögel umgeben. Die machten einen gewaltigen Lärm. "Ich bin der kleine Vogel und suche meine Mama - wisst ihr wo meine Mama ist?" "Schaut den kleinen Kerl!" lachten sie, "er
sucht seine Mama, haha!" so machten sie sich über ihn lustig
und verschwanden dann so plötzlich, wie sie gekommen waren. |
Da musste der kleine Vogel weinen und schluchzte: "Ich finde meine Mama doch nie!" Die Sonne aber tröstete ihn, als er zu seinem Nest zurückkehrte, denn der Tag neigte sich schon dem Ende zu, und er war müde. Die Sonne sang ihm ein Gutenachtlied, und der kleine Vogel fiel in einen tiefen Schlaf. |
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